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Mit den Werken der „Allgäuer Moorallianz“ schmückten sich die Freien Wähler, v.l.n.r.: Werner Moll, Annelies Zink, Harald Schmid, Herbert Heisler, Johann Fleschhut, Dr. Berthold Fourné, Brigitte Schröder, kniend Erika Summer und Manuela Lederle.


09. Februar 2014 | Pressemitteilung | Quelle: Anne Roth

Kultur als Lebensmittel und Wirtschaftsfaktor
Das Ostallgäu kann sich sehen lassen: Laut Zukunftsatlas 2013 des Prognos-Instituts belegt es unter allen 402 deutschen Landkreisen und Städten Platz 27 ist damit unter den besten sieben Prozent im Bereich soziale Lage. "Diese Spitzenposition verdanken wir auch dem Reichtum an Kultur im ganzen Landkreis", war sich Landrat Johann Fleschhut im mobilé in Marktoberdorf sicher. Die Kulturförderung sei keine Pflichtleistung eines Landkreises, für ihn aber in den letzten 12 Jahren eine "freiwillige Pflichtleistung“ war. Die kulturelle Vielfalt und Qualität schaffe Heimat und sei ein wichtiger sogenannter weicher Standortfaktor für Wirtschaft und Tourismus. Im Wettbewerb der Regionen um qualifizierte Fachkräfte, spielen gebotene Freizeitaktivitäten für zuziehende Familien eine große Rolle. "Deshalb rechnen sich unsere Kulturförderungen mehrfach," widersprach der Landrat einer gängigen Meinung, Kultur koste nur Geld. "Kulturförderung nach Kassenlage zerstört oftmals von Ehrenamtlichen aufgebaute Strukturen," plädierte Fleschhut für kontinuierliche und auch steigende öffentliche Zuwendungen.

Kulturförderung heißt für ihn Förderung von Brauchtum, Musik, Theater, Festivals, Museen aber auch von Denkmälern und Ortsbildern. Das Ostallgäu kann auf eine breite Vielfalt stolz sein, ist sowohl quantitativ als auch qualitativ herausragend, ein Alleinstellungsmerkmal, das den Titel Kulturlandkreis verdient. „Das beweist, dass wir mit unserer Förderpolitik auf dem richtigen Weg sind.“, unterstrich der Landrat. Jeder dritte Ostallgäuer sei kulturell aktiv, egal ob in Musikkapellen, Heimatvereinen usw. Dies wurde bei der Vorstellung der Kreistagskandidaten Manuela Lederle, Brigitte Schröder, Erika Summer, Annelies Zink, Dr. Berthold Fourné, Herbert Heisler, Werner Moll und Harald Schmid gleich unter Beweis gestellt - jeder berichtete von seinen Aktivitäten ob als Musiker, Sänger oder aktiver Theaterspieler. "Wer sich als Kandidat kulturell betätigt, weiß wovon er spricht," stellte Kreisvorsitzender Herbert Heisler die "Vorzüge der Freien Wähler-Liste" besonders heraus.

Wie vernetzt die Kultur in andere Bereiche ist, stellte Hausherrin Monika Schubert heraus. Seit 30 Jahren betreibt sie eine Theaterschule, unterrichtet Kinder und Erwachsene, arbeitet in Projekten mit Schulklassen und Kinder aus sozial schwachen Familien und ist auch Kulturbotschafterin des Landkreises. „Kultur ist ein weites Feld“, erklärte sie und bezog sich auf den lateinischen Ursprung des Wortes cultura im Sinne von Bearbeitung, Pflege, Ackerbau, kam damit zur Landschaftspflege und präsentierte die, in der ebenfalls im mobilé angesiedelten Malschule geschaffenen Bilder von der „Allgäuer Moorallianz“, des bundesweit prämierten Förderprojekts des Landkreises OAL und spannte so zum Ende des Abends einen schönen Bogen von der Kultur zur Natur.









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